Porträt

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Marco Cavallaro

Promotionsstipendiat an der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne und wissenschaftliche Hilfskraft an dem Husserl-Archiv der Universität zu Köln. In seiner Dissertation untersucht er die genetische Egologie Edmund Husserls besonders in Bezug auf die Natur-und-Geist-Problematik seines späteren Denkens. Seine aktuellen Forschungsinteressen liegen in der genetischen Phänomenologie, der phänomenologischen Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie (mit besonderem Fokus auf die aus dem Ende des XIX. und Anfang des XX. Jahrhunderts stammenden Debatte um die Natur- und Geisteswissenschaften), der Phänomenologie der sozialen Erfahrung (Einfühlung und Gemeingeist), der normativen Strukturen der Subjektivität in phänomenologischer Hinsicht (phänomenologische Ethik, insbeondere Tugendethik, sowie politische Gestaltungsformen des Gemeingeistes), der imaginativen Erfahrungen (Phantasie und Fiktion), und der phänomenologischen Variante der philosophischen Anthropologie (Begriff von Habitus, Unterscheidung von Natur und Kultur).

Publikationsliste

(Link zu den Open Commons of Phenomenology)

Review: F. Fraisopi, Philosophie und Frage

2017 - Phenomenological Reviews 3, pp.23

The Phenomenon of Ego-splitting in Husserl's Phenomenology of Pure Phantasy

2017 - Journal of the British Society for Phenomenology 48 (2), pp.162-177

Das Problem der Habituskonstitution und die Spätlehre des Ich in der genetischen Phänomenologie E. Husserls

2016 - Husserl Studies 32 (3), pp.237-261