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140416

(2017) Husserl-Handbuch, Stuttgart, Metzler.

Ethik

Sonja Rinofner-Kreidl

pp. 184-196

Gemäß Husserls Intentionalitätstheorie werden Gegenstände bzw. gegenständliche Erscheinungsweisen als Inhaltskomplexionen analysiert, welche auf entsprechende Komplexionen auf Seiten der zugehörigen Erlebnisse bzw. Akte verweisen. Dabei ist Husserls deskriptiv-intuitive Analyse nicht an assoziativen Verknüpfungen von Inhalten interessiert, sondern allein an solchen, über die a priori geurteilt werden kann, weil es sich um einen Notwendigkeitszusammenhang, d. h. um eine rationale Form der Einheitsbildung, handelt: weil Gegenständliches dieser und jener Art (z. B. ein Glanz oder ein Timbre) ausnahmslos nur in bestimmten Inhaltsverknüpfungen (an einem farbigen Ding; an einem Ton) zur Erscheinung kommen kann.

Publication details

DOI: 10.1007/978-3-476-05417-3_25

Full citation [Harvard style]:

Rinofner-Kreidl, S. (2017)., Ethik, in S. Luft & M. Wehrle (Hrsg.), Husserl-Handbuch, Stuttgart, Metzler, pp. 184-196.

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