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121507

(1990) Husserl-Ausgabe und Husserl-Forschung, Dordrecht, Kluwer.

Objektivierende und nicht-objektivierende Akte

Ullrich Melle

pp. 35-49

Die Bestimmung des Unterschieds und des Verhältnisses zwischen objektivierenden und nicht-objektivierenden Akten ist von grundlegender Bedeutung für Husserls Versuch, einen Mittelweg zu begründen zwischen den Vernunfttheorien des Intellektualismus einerseits und des Emotionalismus andrerseits. Während der Intellektualismus nur eine, nämlich die logisch-erkennende Vernunft kennt und die emotionalen und praktischen Aktsphären für ihn nur besondere Anwendungsgebiete der logischen Vernunft sind, wird im Emotionalismus eines Windelband und Rickert die logische Vernunft in fuhlend-wertende Vernunft umgedeutet.1 Diesen monistischen Vernunfttheorien will Husserl eine im Parallelismus der Vernunftarten gründende pluralistische Vernunfttheorie gegenüberstellen.

Publication details

DOI: 10.1007/978-94-009-2427-7_3

Full citation [Harvard style]:

Melle, U. (1990)., Objektivierende und nicht-objektivierende Akte, in S. Ijsseling (Hrsg.), Husserl-Ausgabe und Husserl-Forschung, Dordrecht, Kluwer, pp. 35-49.

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