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148137

(2008) Meaning and language, Dordrecht, Springer.

Denken ohne Sprache?

Dieter Lohmar

pp. 169-194

Im ersten Teil meiner Darstellung werde ich in sehr abstrakter Weise die Funktion eines symbolischen Repräsentations-Systems für kognitive Inhalte diskutieren. Diese Funktion läßt sich für Menschen am besten am Beispiel der Sprache erläutern. Ein Reprasentations-System soll ermöglichen, sich eine Einsicht oder ein Ereignis auch ohne die ihm entsprechende Anschauung vorzustellen. Dabei gelangen im Fall der Sprache Worte und Ausdrücke in die Funktion, Gegenstände und Erkenntnisse mit Hilfe von sprachlichen Symbolen zu intendieren. Hierzu greife ich auch auf Husserls Analysen zum Verhältnis von Anschauung und bedeutunggebenden Akten zurück. Es stellt sich heraus, dass diese Analysen aber offenbar Alternativen zur Sprache als System der Repräsentation offen lassen. Es könnte also alternative, nicht-sprachliche Repräsentations-Systeme geben.

Publication details

DOI: 10.1007/978-1-4020-8331-0_9

Full citation:

Lohmar, D. (2008)., Denken ohne Sprache?, in F. Mattens (Hrsg.), Meaning and language, Dordrecht, Springer, pp. 169-194.

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