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Kristin Drechsler

Seit November 2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunstwissenschaft und Philosophie. Die Neubefragung des Verhältnisses zu den Dingen, die zunächst im Umkreis der Kunst und dann im phänomenologischen Versuch einer Rückkehr zu den Sachen selbst aufkeimt, beschäftigt sie seit ihrem Magisterstudium der Kulturwissenschaften. Nachdem sie in ihrer Magisterarbeit "Der Anspruch der Dinge und die Kunst – Zur Veränderung der Dingwahrnehmung um 1900" eine erste Annäherung an die Kritik der neuzeitlichen Ordnung von Subjekt und Objekt vornehmen konnte, führt sie gegenwärtig ihre Überlegungen im Zusammenhang mit einer Dissertation im Fach Philosophie bei Prof. Dr. Christoph Jamme fort. Hier stellt sie die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen von einer Ethik der Dinge gesprochen werden kann. (Arbeitstitel: mono no aware - Versuch einer Ethik der Dinge) Das Herzstück ihrer Doktorarbeit bildet eine Auseinandersetzung mit dem italienischen Maler Giorgio Morandi, zu dem sie gegenwärtig an einem Essay arbeitet, der voraussichtlich im Winter 2018 erscheinen wird.


Forschungsschwerpunkte: Phänomenologie, Tod und Sterblichkeit, Leiblichkeit, Ostasiatische Philosophie, Dingwahrnehmung, Gelassenheit, Negative Ethik
Mitgliedschaften: Deutsche Gesellschaft für Phänomenologische Forschung; Deutsche Gesellschaft für Ästhetik

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