Das Team

Marco Cavallaro () ist Promotionsstipendiat an der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne und wissenschaftliche Hilfskraft an dem Husserl-Archiv der Universität zu Köln. In seiner Dissertation untersucht er die genetische Egologie Edmund Husserls besonders in Bezug auf die Natur-und-Geist-Problematik seines späteren Denkens. Seine aktuellen Forschungsinteressen liegen in der genetischen Phänomenologie, der phänomenologischen Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie (mit besonderem Fokus auf die aus dem Ende des XIX. und Anfang des XX. Jahrhunderts stammenden Debatte um die Natur- und Geisteswissenschaften), der Phänomenologie der sozialen Erfahrung (Einfühlung und Gemeingeist), der normativen Strukturen der Subjektivität in phänomenologischer Hinsicht (phänomenologische Ethik, insbesondere Tugendethik, sowie politische Gestaltungsformen des Gemeingeistes), der imaginativen Erfahrungen (Phantasie und Fiktion), und der phänomenologischen Variante der philosophischen Anthropologie (Begriff von Habitus, Unterscheidung von Natur und Kultur).

Giacomo Croci () ist Doktorand an der Freien Universität Berlin, wo er auch seinen Master nach dem Studium in Mailand abgeschlossen hat. Sein Promotionsprojekt zielt auf ein Modell prozessualer Subjektivität, welches durch eine Untersuchung der Begriffe von Geschichtlichkeit und Unbewusstem bei Schelling und Heidegger zu gewinnen ist. Seine Forschungsschwerpunkte sind Transzendentalphilosophie und Subjekttheorie, Theorie der Psychoanalyse, Phänomenologie und Deutscher Idealismus.

Erik Norman Dzwiza () ist Mitarbeiter im Research Lab an der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne und Doktorand an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. In seiner Dissertation geht es vor allem um die Entstehung der Lebensweltphänomenologie Edmund Husserls. Seine Forschungsschwerpunkte sind Phänomenologie und Philosophische Anthropologie, Alltagserfahrung und -sprache, Psychopathologie und Demenzerkrankungen.

Selin Gerlek () ist Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Praktische Körper“ am Institut für Philosophie der FernUniversität in Hagen und Doktorandin bei Prof. Dr. Thomas Bedorf. Forschungsschwerpunkte sind  (Leib-)Phänomenologie, Differenzphilosophie, dt. und fr. Philosophie des 20. und 21. Jh.s sowie Praxistheorien. In ihrer Dissertation liegt der Fokus auf dem Verhältnis von Leib und Vollzug/Praxis.

Philippe P. Haensler () ist wissenschaftlicher Assistent und Dozent am Seminar für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Zürich. Forschungsschwerpunkte: Geschichte des Dekonstruktivismus, Neukantianismus, Phänomenologie der Geschlechtlichkeit, Wissenspoetik; Dissertationsprojekt zur (französischen) Übersetzungsgeschichte Husserls.

Joachim Raich () ist Absolvent des Philosophie-Masterstudiums an der Universität Wien. In seiner Masterarbeit hat er sich an einer phänomenologischen Lektüre von Camus’ Begriff der Revolte versucht. Die Forschungsinteressen betreffen vor allem Fragen der Subjektivität und Intersubjektivität in Hinsicht auf die existenzielle und politische Dimension im methodischen Ausgang von der Phänomenologie.

Michela Summa () ist seit 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Habilitandin am Institut für Philosophie der Universität Würzburg. Von 2009 bis 2015 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Sektion Phänomenologie der Klinik für Allgemeine Psychiatrie in Heidelberg. Sie hat 2010 in Pavia und Leuven mit einer Dissertation über »Raum-Zeitlichkeit in Husserls transzendentaler Ästhetik« promoviert. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Phänomenologie der Wahrnehmung und sinnlicher Erfahrung; die Phänomenologie der Subjektivität; der Intersubjektivität und der sozialen Erfahrung; die philosophische und interdisziplinäre Forschung über Gedächtnis- und Imaginationsphänomene; das Verhältnis zwischen Phänomenologie, Kognitionswissenschaften und Psychopathologie.