(Video) Manfred Sommer und Bernhard Waldenfels im Gespräch – Teil 1

Wir hatten die Gelegenheit, Manfred Sommer und Bernhard Waldenfels während des vergangenen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für phänomenologische Forschung (DGPF) zu einem Gespräch einzuladen.


In Teil 1 unseres Drehs sprechen Sommer und Waldenfels aus Anlass von Waldenfels zuletzt erschienener Monographie Platon: Zwischen Logos und Pathos über die platonische Idee des Anfangs der Philosophie, das Staunen und das Dialogische.

Zu den Personen:

Bernhard Waldenfels, geb. 1934, studierte Philosophie, Psychologie, klassische Philologie und Geschichte in Bonn, Innsbruck, München und Paris. Er ist Professor Emeritus für Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum, Ehrendoktor der Universitäten Rostock und Freiburg, Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für phänomenologische Forschung und lehrte als Gastprofessor in Debrecen, Hongkong, Paris, Louvain-la-Neuve, New York, Prag, Rotterdam, Rom, San José und Wien. Arbeitsschwerpunkte sind responsive Phänomenologie des Fremden, des Leibes, der Sinne und französische Philosophie.

Manfred Sommer, geb. 1945, wurde nach seiner Promotion 1974 zum Dr. phil. Assistent von Hans Blumenberg. Nach seiner Habilitation 1982 übernahm er zunächst bis 1988 den Lehrstuhl für Philosophie der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster und war schließlich bis zu seiner Emeritierung Professor für Philosophie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Nach seiner Emeritierung war er Gastprofessor an der Muthesius Kunsthochschule Kiel. Er ist u. a. Herausgeber zahlreicher Schriften Hans Blumenbergs aus dem Nachlass und ist darüber hinaus insb. bekannt durch seine Arbeiten zum Sammeln, Suchen und Finden.

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